PARKREGELN

03.06.2026

Arbeitseinsatz 3 des Jahres 2026

Einsatz von drei Radladern bringt Wegebau deutlich voran

Mit dem Einsatz von drei Radladern, einer Rüttelplatte und einer Walze konnten beim gestrigen Arbeitseinsatz große Fortschritte im Ausbau der Wege des „Bauabschnitts 3“ erzielt werden. Insgesamt galt es, rund 35 Tonnen Material zu verarbeiten – darunter 24 Tonnen HanseGrand-Schotter sowie 10 Tonnen Splitt.

Für die vorbereitenden Arbeiten war Franz-Josef Schwinefot verantwortlich. Mit seinem Radlader beseitigte er zunächst die zahlreichen Schlammlöcher und bereitete die Flächen für die weitere Bearbeitung vor. Anschließend wurden die Vertiefungen mit Splitt aufgefüllt und eingeebnet.

Jens Büssing und Andreas Hölscher kümmerten sich um den Einbau der Ober- und Tragschicht. Dabei kam HanseGrand zum Einsatz – ein bewährter Baustoff, der nach entsprechender Verdichtung mit Rüttelplatte und Walze eine besonders feste Oberfläche bildet. Mit vereinten Kräften verteilten die übrigen Helfer das Material auf den Wegen, glätteten die Flächen und bereiteten alles für die abschließende Verdichtung vor.

Zum Einsatz kam dabei erneut die inzwischen weit über 50 Jahre alte Walze, die uns freundlicherweise vom Tennisverein Langförden zur Verfügung gestellt wurde. Dafür gilt ein besonderer Dank.

Neben dem Wegebau standen auch Arbeiten zur Verkehrssicherheit auf dem Programm. In unmittelbarer Nähe des neuen Weges befanden sich zwei abgestorbene Bäume, die bereits seit vielen Jahren keinerlei Lebenszeichen mehr aufwiesen. Ohne Rinde und Äste waren sie zu reinem Totholz geworden. Hier konnte Frank Siemers seine beim Kettensägelehrgang erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen. Beide Stämme wurden präzise und kontrolliert gefällt, ohne dabei einen der umliegenden Bäume zu beschädigen. Einer der beiden Bäume zerbrach bereits während des Fallens in mehrere Teile – ein deutliches Zeichen für seinen äußerst morschen Zustand. Früher oder später wäre er vermutlich von allein umgestürzt. Mit der Erschließung des letzten Wegenetzes war das Entfernen der Gefahrenquelle daher unumgänglich.

Darüber hinaus wurden die übrigen Wege im Park von den Hinterlassenschaften des Unwetters vom Freitag befreit. Insgesamt 14 Helferinnen und Helfer hatten um 17 Uhr mit den Arbeiten begonnen. Gegen 20 Uhr konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden – punktgenau mit dem Einsetzen eines kräftigen Gewitters mit Starkregen, Blitz und Donner.

Dank der Überdachung zwischen den Containern fanden alle Beteiligten dennoch einen trockenen und geschützten Platz, um den Arbeitseinsatz bei der obligatorischen Bratwurst gemütlich ausklingen zu lassen.

Es war einmal mehr ein erfolgreicher und äußerst produktiver Arbeitseinsatz. Die große Motivation und der starke Zusammenhalt innerhalb der Gruppe waren deutlich spürbar. Hier ist eine echte Gemeinschaft entstanden. Allen Helfern gilt ein herzliches Dankeschön für ihren engagierten Einsatz.